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Tiefkühlen macht Kälte im Bauch

Kochen muss heutzutage vor allem schnell gehen. Was gibt es da Praktischeres, als sich im Gefrierschrank einen Vorrat an Fleisch, Fisch, Gemüse und anderen Beilagen anzulegen, um rasch eine vollständige Mahlzeit kochen zu können, ohne dafür großartig einkaufen zu gehen? 

01.02.2014

Tiefkühlen ist eine beliebte Art, Nahrungsmittel zu konservieren, denn beim Einfrieren bleiben wertvolle Vitamine und anderen Inhaltsstoffe erhalten. Auch die Haltbarkeit verlängert sich.

 

In der Chinesischen Ernährungslehre nehmen tiefgefrorene Nahrungsmittel ein kaltes Temperaturverhalten an und behalten es selbst dann, wenn wir sie danach aufwärmen, kochen, braten oder backen.
Die Kälte schwächt unser Verdauungsfeuer, was aufgetaute Nahrungsmittel schwer verdaulich für uns macht. Viele Menschen leiden unter Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder anderen Verdauungsproblemen, wenn sie Tiefkühlkost essen.
Je dichter die Konsistenz eines Nahrungsmittels ist, desto mehr setzt sich die Kälte darin fest. So ist bei Fleisch diese Wirkung zum Beispiel stärker als bei Gemüse.

 

Die TCM empfiehlt daher, auf Tiefkühlkost weitgehend zu verzichten, denn nur mit einem starken Verdauungsfeuer kann unsere “Mitte” Energie aus der Nahrung gewinnen. “Gemüse, das sofort nach dem Ernten eingefroren wird, hat doch viel mehr Vitamine als das im Frischwarenregal” wirst Du jetzt vielleicht denken. Ja, das mag durchaus sein. Doch während der westlichen Ernährungslehre hauptsächlich die Inhaltsstoffe in der Nahrung wichtig sind, steht bei der Chinesischen Ernährungslehre vor allem die energetische Wirkung in unserem Körper im Vordergrund. Denn wenn unsere Verdauungskraft schwach ist, können wir auch die Inhaltsstoffe aus der Nahrung nicht aufnehmen.

 

Daher ist es aus Sicht der TCM besser, frische Nahrungsmittel zu verwenden, da diese – obwohl sie bei Transport und Lagerung vielleicht schon etwas an Vitaminen verloren haben – aufgrund ihrer ursprünglichen thermischen Wirkung besser verwertbar und dadurch energetisch wertvoller für uns sind als jene Nahrungsmittel, die vielleicht noch mehr Inhaltsstoffe haben, aber aufgrund Ihrer thermischen Veränderung unsere Verdauungskraft schwächen.

 

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man auch hier seinen persönlichen “Wohlfühlweg” findet. Wenn ab und zu etwas Tiefgefrorenes mit auf den Teller kommt, wird uns das nicht aus dem Gleichgewicht werfen. Bei manchen Dingen, die frisch kaum erhältlich sind, wie zum Beispiel Erbsen, macht es absolut Sinn, diese tiefgekühlt zu kaufen. Fleisch und Fisch hingegen kaufe ich nur frisch.

 

Probier doch einfach einmal aus, ob Du einen Unterschied merkst, wenn Du eine Mahlzeit aus tiefgekühlten Produkten isst und eine, die Du aus frischen Zutaten zubereitet hast. Wie fühlst Du Dich? Vielleicht verträgst Du manche Nahrungsmittel auch besser als andere. Ich bekomme zum Beispiel von Tiefkühlspinat ziemlich Bauchweh, während ich ihn frisch ohne Probleme essen kann.

 

Ich freue mich auf Deine Erfahrungsberichte!

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Katharina Ellmaier

 

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