Gedanken über Gedanken ...

Das Problem an Deinen Gedanken sind nicht Deine Gedanken.

Es sind die Gedanken, die Du Dir über Deine Gedanken machst.

Es ist die Bewertung Deiner Gedanken und dass Du denkst, Du musst unmittelbar etwas damit tun.

Stichwort: "Ah, und ist das jetzt gut oder schlecht, dass ich das denke, was heißt das jetzt und was mach ich jetzt damit?" Das ist doch zum verrückt werden, oder? Und glaube mir: Ich weiß sehr gut, wovon ich spreche ;-)


Je mehr Du es schaffst, Deine Gedanken einfach Gedanken sein zu lassen, je besser es Dir gelingt, sie einfach da sein zu lassen ohne dass sie Dich unmittelbar beeinflussen, desto ruhiger wird es in Deinem Kopf.

Ähnlich, wie bei Menschen, die ständig reden - wo man sagt: "Lass sie doch einfach reden." Beim einen Ohr hinein und beim anderen wieder hinaus. Genau diese Haltung darfst Du auch Deinen Gedanken gegenüber einnehmen. Lass sie einfach. Weil wenn Du sie einfach lässt, dann haben sie keine Macht mehr über Dich. Du alleine entscheidest das.


Viele Menschen glauben, das Ziel von Meditation wäre, keine Gedanken mehr zu haben. Ich sehe das anders. Für mich ist Meditation ein bewusst geschaffener Raum, um genau das zu üben: Die Gedanken einfach frei fließen zu lassen ohne mich davon mit- und von mir wegreißen zu lassen.


Also: Lass Deine Gedanken immer wieder frei und verwende Deine Energie stattdessen darauf, Dir aktiv über Themen Gedanken zu machen, die Dich weiterbringen auf Deinem Weg.

Oder genieße auch einfach mal Dein Leben und hab eine gute Zeit - alles weitere ergibt sich sowieso oder auch nicht, ganz egal wie viel oder wenig Gedanken wir uns darüber machen.

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Katharina Unger-Ellmaier

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